M6a

Blauer Himmel, Sonnenschein, Hafenfest… was steht dieses Wochenende an? Genau, ein zweitägiges Tutorial bzgl. M6a.

Wäre ich nicht „Gastgeberin“, ich weiß nicht, ob mein innerer Schweinehund nicht laut knurren würde. An einem Samstag Morgen um 6:30.

Weil auch das Fernstudium bisweilen Challenges vorsieht, kommt noch eine kleine Hürde hinzu: Der HVV baut an den S-Bahn-Schienen, weshalb ich heute und morgen Ersatzverkehr (Bus) nutzen muss. Mmmmh, Bus mit vielen Leuten wenn es heiß ist. Das mag ich ja besonders. 😦

Andererseits weiß ich genau, dass mir das Tutorial gut tun wird. Der Studienbrief hat mich etwas verwirrt zurück gelassen. Und der dicke Bühner liegt dekorativ in der Gegend rum und wurde bisher nur halbherzig zur Hand genommen. Was aber auch daran liegt, dass dieses Buch gefühlte 10 kg wiegt und man es ganz schlecht mit Komfort verbinden kann. Sprich das Lesen im Liegen auf der Couch ist erschwert.

Wie auch immer. Ich erhoffe mir von heute etwas mehr Klarheit.

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New Challenge: Geburtstagsessen

Diese Woche hatte es echt in sich. Eine Challenge jagte die nächste.
Die heutige war sogar besonders heimtückisch, denn ich wusste nicht, dass sie auf mich zukommen wird.

Geburtstagsessen!

Ach herrje, für mich ist die gemeinschaftliche Mittagspause im Kollegium schon herausfordernd. Tatsächlich habe ich die letzten Tage eigentlich nur zu Mittag gegessen, weil ich mich dem sozialen Druck nicht entziehen kann bzw. konnte. Ich wollte meine Diät nicht an die große Glocke hängen. Schon gleich gar nicht die Tatsache, dass ich teilweise nur 600 kcal pro Tag esse und locker auf Frühstück und Mittagessen verzichten kann. Denn ich erwartete ermüdende Diskussionen bzgl. Hungerstoffwechsel, Gesundheit, Magersucht usw. Also habe ich mir irgendetwas niedrig-kalorisches zusammengerührt und in großer Runde verzehrt.

Und heute dann ein böses Erwachen. Eine Mitarbeiterin hatte Geburtstag und deshalb Kuchen, Süßkram und Küstennebel (das ist ein Schnaps) mitgebracht, um mit uns zu feiern. Sie hat den Tisch im Aufenthaltsraum schön eingedeckt und jedem schon ein Stück Kuchen auf den Teller gelegt.

Kann ich die Wahrheit sagen?

Tja, nun hatte ich keine andere Wahl. Ich bin zu ihr und habe ihr gesagt, dass das total nett von ihr sei, ich aber keinen Kuchen essen wolle, weil ich auf Diät sei.
Ich hatte die typische soziale Reaktion erwartet: „Ach komm, ein Stück geht doch. Ist doch mit Obst.“ usw. Statt dessen kam: „Klar. Diät ist Diät.“

Für keinen Anwesenden war es ein Problem, dass ich meinen Joghurt, angereichert mit Proteinpulver, aß und Wasser trank, während alle reichlich zugriffen und anstießen.

Fazit

Wahrheit gesagt. Keinen Süßkram gegessen, keinen Alkohol getrunken. Challenge astrein gewonnen.

Alles auf Anfang

Seit ungefähr einer Woche führe ich ein Ernährungstagebuch. Ich schreibe dazu mit einem Stift in ein in blaues Leder gebundenes Büchlein im A5-Format. Ich erwähne das, weil ein Tagebuch heutzutage nicht mehr aus Papier besteht. Jedenfalls selten. Und über ein Tagebuch auf einem Blog zu schreiben ist direkt irgendwie meta…

Der Stift ist natürlich ein Füller (Lamy, Sonderedition), denn schließlich muss man sich schon ein wenig Stil bewahren. Wenn schon ein Ernährungstagebuch, dann alles so schön schick und mindfulness und achtsam wie möglich und was auch sonst noch angesagt ist.

Ich also, vor meinem geistigen Augen die krass intellektuellen Typen mit ihrem Moleskin, die in schicken Cafés sitzen, kritzle, weniger krass intellektuell (zuhause auf der Couch) verschmierte Worte in mein Büchlein (Leuchtturm, das deutsche Moleskin). Verschmiert deshalb, weil der Umgang mit dem Füller muss auch gelernt sein. Ich hab das mal irgendwann, aber es schien wenig erfolgreich zu sein. Irgendetwas – im Zweifel ich – wird immer mit Tinte bekleckert.

Nun, das – Führen eines echten Tagebuchs – habe ich ca. – nein genau – eine Woche durchgehalten. Wobei der Füller schon nach zwei Tagen ins Mäppchen zurück wanderte und durch einen Kuli ersetzt wurde (aber einem aus dem Louvre!). Zuletzt – wegen der Faulheit – durch einen Bleistift (auch aus dem Louvre).

Apropos Faulheit.
So ein in Leder gebundenes Tagebüchlein in A-5-Format ist sehr schick. Weniger schick ist es, das „Büchlein“ täglich in der Handtasche mit herum zu schleppen. Gefühlt wird es dann auch noch schwerer, wenn man ein, zwei Sätze auf die Seiten schreibt. Also bleibt es irgendwann dekorativ liegen und wird nicht mehr mitgetragen. Irgendwann ist übrigens nach drei Tagen.

Aber eigentlich möchte ich schon ein Tagebuch führen, denn ich bin überzeugt, dass es mir beim Abnehmen hilft.

Also reaktiviere ich dieses Blog. Schließlich hat sich auch in punkto Fernstudium einiges getan.

 

Diät-Ticker - Sichtbar abnehmen

Los geht’s mit Biologischen Grundlagen

Wie empfohlen beginne ich Modul 3 mit Biologische Grundlagen der Psychologie. Laut Zeitplan soll dieser Bereich bis zum 5.11.12 einmal erarbeitet worden sein. Na denn…

Angefangen habe ich natürlich nicht gleich am 1. Oktober. Da war ich noch im Urlaub in Frankreich und hatte ganz andere Ambitionen. Zwar hatte ich vor dem Urlaub mal in die Hefte geschielt, da ich aber noch keinen Zeitplan zur Verfügung hatte, schob ich die Biologischen Grundlagen nach ganz unten im Stapel.

Dass Modul 3 ausgerechnet damit beginnen muss… Ich könnte mich natürlich über die empfohlene Bearbeitung hinwegsetzen, aber ich gestehe, ich bin recht abhängig von solchen Plänen. Ich habe so wenig Zeit, ich will mir nicht noch Gedanken über die Reihenfolge machen müssen.

Zusätzlich zum Studienbrief habe ich mir den Schandry gekauft, auch wenn ich jetzt schon öfter gelesen und gehört habe, das sei gar nicht nötig. Ich kann noch  nicht beurteilen, ob meine Kaufentscheidung richtig war. Dazu vielleicht mehr nach der Klausur. Zur Vertiefung finde ich ihn aber klasse und auch irgendwie entspannend. Denn der Studienbrief ist so knallvoll mit Informationen und Fachbegriffen, dass einem das Lesen nicht gerade einfach gemacht wird.

Ich bin im nachhinein so unglaublich froh, dass ich Biologie und Latein als Leistungskurs-Kombi hatte. Latein hat mir schon bei Modul 1 enorm geholfen (Altgriechisch und Ethik auch – man lernt also wirklich auch für das Leben!). Jetzt hilft es mir zusammen mit meinen tatsächlich noch vorhandenen Bio-Kenntnissen bei den Biologischen Grundlagen enorm weiter.

Hurra! Modul 3 erreicht!

Nach der Statistik-Klausur hatte ich zwar nicht so ein diffuses Gefühl wie nach der Modul-1-Klausur, aber natürlich schießen einem schon die einen oder anderen Gedanken in den Kopf. Ich hatte im Vorfeld etliche Klausuren durchgeübt und (nach altem Notensystem) je einen Schnitt zwischen 3,3 und 1,3 gehabt. Woran man schon erkennen kann, dass auch viel Glück mit hinzukommt – Glück bei der Auswahl der Fragen. Manche liegen mir, manche überhaupt nicht.

Statistik 2 habe ich  ja nun nicht mehr so intensiv gelernt, eher nur durchgelesen und mir zur Klausurvorbereitung fast nur noch SPSS-Ausdrucke angesehen und interpretiert. Insofern hatte ich in diesem Bereich das schlechtere Gefühl. In Statistik 1 war ich recht gut vorbereitet, hier hatte ich vor allem die Sorge, Berechnungsfehler zu begehen (zu Recht, wie sich letztlich herausstellen sollte).

Die Klausur durfte man nach dem Schreiben mit nach Hause nehmen – aber ich konnte sie einige Wochen nicht anfassen. Als dann die Lösung für Teil 1 online gestellt wurde, brachte ich es endlich über mich. Und siehe da, ich war recht gut – mit Ausnahme der Berechnungsaufgaben. Ausgerechnet hier hatte ich zwei komplett versiebt. Immerhin 6 Punkte in den Wind geschossen.

Ich wusste mit dieser halben Auswertung schon, dass ich sicher bestanden hatte. Da ich bei Statistik 2 nicht so ein gutes Gefühl hatte und hier keine Lösung online gestellt wurde, war aber notentechnisch wieder alles möglich. Von einer 4 aufwärts – fast alles drin.

Und dann kam die Auswertung. Ich bin mit 1 Punkt an der 2,3 vorbeigeschrammt. Mist, aber auch ok. Das ist die Strafe dafür, dass ich eine Gerade nicht von einem krakeligen Strich unterscheiden konnte. 🙂

Und nun freue ich  mich auf Modul 3. Die Unterlagen sind ja schon da.