Im Bilde

Ich sehe eben das Foto, das zu dem Pressetermin vor einiger Zeit geschossen wurde*. Vier Erkenntnisse: (1) Ich bin kleiner als ich dachte. (2) Ich muss mehr auf meine Hosen achten. (3) Frau Merkel imitiert meinen Look, wirkt dabei aber ziemlich zugeknöpft. (4) Ich bin die Einzige, die in die Kamera schaut und keinen Quatsch macht!

VERSUCH3

Da (2) auf dem Bild etwas dunkel ist, hier ein Ausschnitt:

hose

Zu (2) lässt sich daher anmerken, dass ich gerade am Samstag meine erste passende Hose in Größe 36 gekauft hat. Ich sehe aber nicht aus wie Größe 36. Oder wie ich mir Größe 36 vorstelle. Ich sehe aus wie Frau Merkel, nur lässiger.

Da ich nun untenrum unter bestimmten Umständen und bei einigen Marken in Größe 36 passe und obenrum ein Oberteil in XS (mit einer Oberweite von 75 E) tragen kann, stellt sich mir die Frage, wo die wirklich zierlichen und dünnen Menschen eigentlich einkaufen?

Was mir aber eigentlich zu dem Bild einfällt, ist, dass es immer gut ist, wenn man mal von anderen Personen fotografiert wird. Deshalb ermuntere ich den besten Ehemann seit neuesten dazu, mich zu fotografieren. Das sieht dann so aus:

Vor einem Jahr hätte das Zücken und Ausrichten der Kamera in meine Richtung zu einem grausamen Tod geführt. Oder Schlimmerem. Insbesondere bei spontanen Bildern in der S-Bahn.

Ganz zu schweigen davon, dass ich auf die Idee gekommen wäre, mich im Fahrstuhl abzulichten…

So ändern sich die Zeiten.

Wer noch kein so stabiles Selbstbild hat, dem empfehle ich, sich vor richtig, richtig großen Objekten ablichten zu lassen, die eigentlich kleiner sein sollten. Das verzerrt die eigene Größe (und Breite):

Alternativ kann man sich neben Dicke stellen. So wie meine mitteldicken Bekannten das früher bei Fotos mit mir gemacht haben, um plötzlich enorm schlank zu wirken. Noch besser, man stellt sich neben eben diese mitteldicken Bekannten auf Fotos und wirkt plötzlich enorm schlank. Circle of Life nennt man das dann. Oder:

giphy

Wer keine mitteldicken Bekannten hat und weniger auf Circle of Life steht, kann sich auch in ein Bild mit sich selbst rein schneiden. Das ist zwar etwas selfish, aber eindrucksvoll. Besonders wenn man mit Einhornfilter spielt. Mach das mal nach, Merkel!

*Frech: Irgendwer hat 13 unbeteiligte Personen in das Pressefoto rein retuschiert!

Nebenwirkungen

Im Grunde ist es für Jubel-Arien noch zu früh, auch wenn mir die Waage gestern morgen nach 37 Tagen endlich wieder Freude bereitet hat. Ich wiege endlich, endlich unter 75 kg!*

Ich bin im wahrsten Sinne erleichtert. Allerdings weiß ich auch, dass der Verlust überwiegend darauf zurückzuführen ist, dass ich irgendetwas ausgebrütet habe und die letzten beiden Tagen keinen Sport machen konnte. Dazu kommt, dass ich zwei Nächte in einem See aus Schweiß aufgewacht bin (ja, eklig). Also habe ich die Abnahme wahrscheinlich einem massiven Flüssigkeitsverlust zu verdanken, raus aus den Muskeln rein in die Schweißdrüsen und ab dafür! Schlecht für die Muskeln, schlecht für meine Bettwäsche. Schlecht für mein Wohlbefinden. Naja. Who cares. Ich wiege unter 75 kg!

Ich befürchte aber auch, dass der Gewichtsverlust – oder vielmehr die Stagnation damit zusammenhingen, dass ich plötzlich Regelblutungen bekommen habe. Das ist deshalb ungewöhnlich, weil ich seit fast 10 Jahren keine Periode mehr hatte. Ich dachte, das läge an der (Gestagen)Pille, die ich nehme. Die hat nämlich als Nebenwirkung das Ausbleiben der Regel. Als UNERWÜNSCHTE Nebenwirkung. Wer hat das denn bitte schön so formuliert? Ich habe diese Pille WEGEN dieser UNERWÜNSCHTEN Nebenwirkung genommen. Was schöneres kann frau sich doch gar nicht vorstellen! KEINE PERIODE!

Nun hatte ich vor einiger Zeit schon mal Blutungen und war deshalb beim Frauenarzt. Der hat mich beruhigt und mir erklärt, dass die Rückkehr einer Periode möglich ist, denn

a. das Ausbleiben ist ja eigentlich eine UNERWÜNSCHTE Nebenwirkung (ich komme da nur schwer drüber weg, merkt man vielleicht)
b. die Gestagenpille wird gerne an (deutlich) übergewichtige Frauen verschrieben (so wie ich die letzten 10 Jahre)
c. bei denen ein reguläres Ausbleiben der Periode aufgrund des (massiven) Übergewichts nicht ganz ungewöhnlich ist (wie bei untergewichtigen Frauen übrigens auch)

Meine Freude hielt sich etwas in Grenzen und ich habe weiterhin gehofft, dass ich zu den laut Packungsbeilage „häufigen Fällen (weniger 1 von 10)“ gehöre, bei denen es zur UNERWÜNSCHTEN Nebenwirkung kommen kann.

Nun. Wohl. Nicht.

Gut, nicht alles in Punkto Abnahme ist gold. Da ist z.B. auch mein Blutdruck, der sehr niedrig ist. Und die letzten Tage noch niedriger war wegen der Regelblutung. Oder meine immer noch nicht gute Körperwahrnehmung bzw. -akzeptanz.

Heute morgen stand ich mehrmals mit verschiedenen Outfits vor dem Spiegel, u.a. in zwei kurzen Kleidern mit hohen Stiefeln und ich sah toll aus! Ich empfinde mein Spiegelbild als schlank. Aber mich nicht! Mein Spiegelbild gefällt mir! Aber ich mir noch nicht! Das ist doch absurd!
Und so habe ich mich einfach nicht getraut, mit dieser Körper betonenden Kleidung aus dem Haus zu gehen. Was habe ich also angezogen? Den schlabberigsten und unförmigsten Pulli, den ich überhaupt noch habe. Das meiste „große“ ist eigentlich schon aussortiert.

Anderes ist aber doch gut! Da ist z.B. meine Nichte, 8 Jahre alt, die mich letzte Woche, als ich meine Schwester besuchte, erst einmal gar nicht erkannt hat. „Tante, du hast ja total abgenommen!“ Oder meine Nachbarin, über 70, die mir auf der Straße begegnete und meinte: „Jetzt erkennt man Sie ja gar nicht mehr!“

Oder Jillian mit ihrem Powerprogramm!

Denn mit einem Mal fühle ich Muskeln in den Oberschenkeln und im Po beim treppab steigen! Muskeln! Es ist verrückt! Ich habe ein lange nicht gekanntes Gefühl der Körperstärke.

Demnächst hebe ich dann die Welt aus den Angeln!

*74,3 kg!

Modetratsch mit Feminismus

Nach der wirklich stressigen letzten Woche dachte ich, ich gönne mir mal (wieder) eine Shopping-Tour. Leute, ich werde noch bekloppt. Gestern habe ich doch tatsächlich mein erstes Oberteil in Größe 36, Moment: GRÖSSE SECHSUNDREISSIG, gekauft. Eine zarte Bluse von Esprit.

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Das kann natürlich alles gar nicht stimmen. Ich bin obenrum eine 42. Vielleicht auch 44. Und für die High Labels existiere ich noch nicht einmal. Und ganz eigentlich muss ich auch erwähnen, dass ich mehrere Oberteile erworben habe und da war tatsächlich alles dabei. Von 36 über 38, S, M, L und XL bis 44 und sogar 46 (das Oberteil unter der Espritbluse, es ist von H+M. Bei denen passen mir dafür hervorragend Röcke in Größe 36). Verrückt oder? Ich kaufe mittlerweile nicht mehr nach Größe, sondern nach Hochhalten und Gucken, ob’s passen könnte. Dann wird es anprobiert. Und mittlerweile liege ich ganz gut. Das spricht für die gestiegene Körperwahrnehmung.

Abgesehen davon wollte ich eigentlich ein, zwei Kleider kaufen. Eins hab ich dann auch gekauft, aber ich weiß nicht, ob ich dafür schon mutig genug bin. Ich habe aber noch Zeit, es ist ziemlich ärmellos und tief ausgeschnitten.

Ich kaufe ja, wie schon oft erwähnt, fast nur Second Hand. Es lohnt sich nicht nur finanziell, sondern ist auch für mich als wiedergeborenes Fashion-Victim und immer noch abnehmende Person nachhaltiger, als mir dauern neue Sachen zu kaufen. Und dazu kommt, dass man auch immer gucken kann, was gerade im Trend liegt (aber noch nicht in den normalen Shops zu haben ist) und zugreifen. Dann hat man quasi ein Unikat, das modisch sogar fast zu up to date sein kann. Z.B. hatte ich einen pinkfarbenen 80er-Jahre Blazer an. Beides – Pink und Eighties – 2017 schwer angesagt. Aber auch dafür war ich nicht mutig genug.

Mode hat mir eigentlich schon immer Spaß gemacht. Aber in meiner Hoch-Dick-Zeit habe ich mich außer an Schwarz an fast nichts rangetraut – man sieht es an den Vorher-Bildern. Aus mir nicht verständlichen Gründen ist Mode für Dicke auch zu 99% trutschig und altbacken. Da könnte noch so viel getan werden. Ich möchte wetten, die Mehrheit der Dicken kauft – so wie ich es auch gemacht habe – bei Bonprix, Baur oder, wenn man mehr Geld ausgeben kann, bei Ulla Popken. Letztere ist irgendwie spezialisiert auf Oma-Schnitte und -Muster. Welche dicke Person steht wohl auf Glitzer, Pailletten oder auffälligem Print auf Oberteilen? Tolle, vielleicht sogar ökologische Kleidungsstücke von kleinen Designern, wie man sie z.B. bei Dawanda findet, sind für jede dicke Frau völlig außer Reichweite.

Meinen ganzen früheren Frust habe ich im Pinkstinks-Blog *als Kommentar (erdstueck) zusammengefasst, kurz bevor ich FLÜ** für mich entdeckt habe. In dem Artikel ging es um feministische und nachhaltige Mode. Wie ich dort schrieb:

Mir überlegen zu können, wo ich nachhaltige und feministische Mode einkaufen könnte, erscheint mir so fern wie die Frage ob ich mir lieber ein Haus an der Alster oder in Blankenese kaufen sollte.

Jetzt habe ich das Luxusproblem, mir aussuchen zu können, wo ich kaufe.

Und was mache ich? Ich bin meinem Second Hand Laden um die Ecke treu geblieben. Ich geiziges Gewohnheitstier.

*Apropos Pinkstinks: Ich finde Stevie und Pinkstinks super! Ein Blick rüber auf deren Aktionen und den Blog lohnt sich!
**FLÜ = Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann

Außer der Norm

4 Tage geschäftlich unterwegs – in der Anfangsphase meines Abnehmens nannte ich solche Gelegenheiten Challenges, weil sie mir besondere Aufmerksamkeit abverlangten und mein Durchhaltevermögen testeten.

Mittlerweile kann ich ganz entspannt an Ereignisse dieser Art rangehen. Sie stellen keine Gefahr mehr für mich dar. Ich weiß ja nun, wie es läuft und habe so meine Strategien. Ich bin also wesentlich entspannter als zu Beginn meiner Abnahme und richte mich entsprechend ein.

Für meine jetzige Abwesenheit habe ich z.B. extra ein Hotel mit Fitness-Area gebucht. Letzen Endes hat sich die zwar eher als Arealchen denn als Area herausgestellt, aber egal. Ich war bis auf zwei kurze Stippvisiten älterer übergewichtiger Männer die Einzige und konnte zwischen allen Geräten wählen.

Als Souvenir habe ich mir dann auch einen Muskelkater geholt, der mich die fünfstündige Bahnfahrt nach Hause schmerzhaft begleitet hat. Die ungünstige Stelle erforderte besondere „Sitzstile“ und das führte wiederum dazu, dass ich seit Samstag einen steifen Nacken habe. Haha, ich hab‘ einen Zug erwischt! Verdammt!

Schon auf der Tagung und bei der Stippvisite in unserer Firmenzentrale merkte ich, dass mir die Hose rutschte und eine Kollegin erklärte mir gleich, mein Blazer sei zu groß. Letzteres empfinde ich gar nicht so, aber vermutlich hänge ich einfach nur an dem Ding. Denn wenn ich  mich so im Spiegel angucke, hat sie wohl recht.

Also bin ich am Samstag, kaum dass ich zuhause war, in meinen Lieblings-Secondhand-Laden. Ich dachte an zwei Hosen, vielleicht drei. Und dann ist es passiert. Ich geriet in den totalen…

Kaufrausch! Haul!

Draußen am Ständer hingen Oberteile und allein da klaubte ich schon 10 raus, die mir gefühlt passen könnten. Und ja, sie haben alle gepasst. Von Größe 38 (Ernstings Family) über M (Vero Moda und Esprit) sowie L (auch Esprit) und XL (auch Vero Moda) war alles dabei. Soviel zu stimmigen Größen!

Ich stand wirklich ungläubig in der Umkleidekabine. Plötzlich hat sich eine ganze Welt aufgetan! Bei Oberteilen hatte ich IMMER das Busen-Problem, kleiner als Größe 44/46 hatte ich vielleicht mit 13, bevor mein Oberkörper explodierte. Jetzt profitiere ich davon, dass die Kleidergrößen mit den Kundinnen über die Jahre mit gewachsen sind. Denn ernsthaft: Ich habe obenrum nie und nimmer Größe 38. Auch nicht 40 oder 42. Jedenfalls nicht nach dem Kleidermaßstab der 80/90er Jahre. Die Größen haben sich geändert, bis auf wenige Ausnahmen möchte ich behaupten.

Bei wirklich alten Secondhand-Klamotten sieht man den Wandel besonders gut, vor allem wenn man, so wie ich, einen Faible für Vintageblusen aus den 70er Jahren hat. Da passe ich jetzt gut in eine Größe 46/48. 🙂

Aber nun ist alles verschoben. Die Größen so wie die Wahrnehmung. Obige Kollegin mit der Blazer-Rüge schätzte meine Hose auf eine (rutschende) 38. Überwiegend werde ich als normalgewichtig eingestuft, obwohl mich noch fast 5 kg davon trennen. Und dann bewege ich mich auch erst im oberen Bereich und bin vom durchschnittlichen Normalgewicht immer noch 5 kg entfernt.

Das Gewicht, das ich jetzt habe, hatte ich schon mal als junge Frau. Von allen Seiten wurde mir damals erklärt, ich sei viel zu dick. Mein BMI lag bei 26. Ich selbst empfand mich hochgradig als übergewichtig. Der Kleiderkauf war eine Qual, weil es in Größe 46 (die ich damals hatte!) nicht viel Auswahl gab.

Dazu passt, dass ich gestern Abend die Serie „Eine glückliche Familie“ mit Maria Schell geguckt habe und mich erinnern konnte, dass ich – als die Serie Ende der 80er Jahre ausgestrahlt wurde – immer dachte, Maria Schell sei stark übergewichtig.


Heute denke ich, sie sieht ganz normal aus.

Ich habe schon mal geschrieben, dass ich diese Verschiebung nicht ganz so eng sehe, wie viele andere FLÜler. Ich finde es gut, wenn Menschen sich wohl in ihrer Haut fühlen und es kann gut sein, dass ich keine massiven Gewichtsprobleme entwickelt hätte, hätte man mir in jungen Jahren nicht suggeriert, ich sei völlig außer der Norm – woran man die auch immer fest machen möchte.

 

Größe 40

Ich bin ziemlich genervt, weil ich immer noch krank bin und nicht viel machen kann. Ganz besonders fehlt mir die Bewegung und sportliche Betätigung. Ich werde sehr schnell sehr ungeduldig. Und es hat die Lage nicht verbessert, dass ich gestern quasi den ganzen Tag die Amtseinführung von Trump geguckt habe. Meine Laune ist momentan wirklich nicht die beste.

Egal. Ein bisschen bewegt habe ich mich heute doch und zwar von der Couch zum Kleiderschrank. Ich bin heute morgen schon mit dem Gefühl aufgewacht, dass ich irgendwie leichter bin und mich schlanker anfühle. Das liest sich vermutlich bekloppt und ist es wahrscheinlich auch, aber meist trügt mich das Gefühl nicht (insbesondere nicht, wenn es genau umgekehrt ist…). Jedenfalls hatte ich vor ein paar Tagen auf gut Glück zwei Hosen Größe 40 gekauft. Heute habe ich sie dann anprobiert und – oh Freude – sie haben gepasst! Jedenfalls am Bund. Anscheinend wird aber nun die Länge zum Problem. Nicht dass ich eine Riesin wäre, und eigentlich sind Hochwasserhosen, über die man sich Jahrzehnte beömmelt hat, plötzlich schick, aber mir gefallen sie nicht. Macht aber nichts, denn ich trage sie mit Stiefeln. Das ist doppelt fantastisch, denn Stiefel waren letztes Jahr um die gleiche Zeit keine Option. Außer Weitschaftstiefel, aber die habe ich mir nie angeschafft. Und nun habe ich Größe 40 und Stiefel! Zwei drei Paar! Zur Feier des Tage mit Bild:

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Wie immer bin ich auf den Bildern nur semi-gestylt… Aber eigentlich liege ich ja auch im Bett und bin krank.

Kleidergrößen sind ja so verlässlich wie löchrige Kondome und ich bin immer wieder erstaunt, dass es Online-Shops gibt, die keine Größentabellen führen. Ich frage mich, wer da bestellt und noch mehr frage ich mich, wie die Anbieter kalkulieren. Es erscheint mir wenig wirtschaftlich, wenn die Kund*innen doppelt und dreifach bestellen und viel zurück schicken.

Meine Anfangskleidergröße im Mai lag bei 56/50 (oben/unten). Jetzt habe ich (weitestgehend) 44/40. Ich habe einen Size-Gap und bleibe ihm anscheinend treu. Aktuell kann ich mir aber kaum vorstellen, dass ich obenrum noch an Umfang verliere. Mein Brustkorb steht ziemlich vor (ich habe einen sichtbaren Brustkorb! Und Rippen!), das sieht sehr merkwürdig aus. Rachitisch irgendwie. Nadja hat das in ihrem Buch und Blog auch erwähnt, sogar mit Fotos. Den Teil fand ich ziemlich abwegig und dachte an Einbildung. Aber jetzt sehe ich das selbst an mir – und das weit vor dem Ziel! Nun hatte ich als schlanke Frau schon ein D-Körbchen und Kleidergröße M (whatever that means). Selbst wenn ich am Busen noch abnehme, muss erst einmal der Knochenbau zurück gehen und ob das bei mir noch passiert, naja. Ich bin keine 20 mehr. Wenn ich oben rum also auf 42 komme, freut mich das schon. Unten rum ist mir die weitere Entwicklung eigentlich schon fast egal. Größe 40 ist eine Allerweltsgröße und alle (für mich interessanten) Label führen sie. Insofern muss ich nicht auf Krampf auf 36 oder 34 kommen. Zumal mir die Hosen dann wahrscheinlich in den Kniekehlen baumeln. Wie machen das all die großen super schlanken Models? Es gibt doch nicht überall Lang-Größen!

Apropos rausgedrückter Brustkorb. Meine wöchentlich Körperanalyse hat mir heute neben 100g weniger als gestern (geschenkt) auch 1% weniger Viszeralfettanteil angezeigt. Das hört sich nach Mini-Verlust an, aber prozentual liege ich jetzt bei 6% und das ist einfach nur fantastisch. Angefangen habe ich mit 12%.