Liebling, ich habe mein Gehirn geschrumpft

Immer noch auf dem Plateau.

Plateau. Früher dachte ich mal, das ist etwas ganz besonderes. Im Urlaub 87 war ich mit meinen Eltern in Südfrankreich, irgendwo in den Pyrenäen. Wir fuhren bergauf, Serpentine um Serpentine und plötzlich waren wir auf einer Hochebene, die aussah wie das Kirschblütenland bei den Brüdern Löwenherz. „Was für ein zauberhaftes Plateau!“ schwärmte meine Mutter und es kann gut sein, dass ich das Wort da zum ersten Mal hörte. Ich hatte allerdings kein Auge für die Schönheit dieser Natur. Als pubertierender Teenie waren für mich andere Naturen, insbesondere französische Jungs, deutlich interessanter. Bestimmt verdrehte ich gelangweilt die Augen, zwirbelte in meinem toupierten Stufenhaarschnitt und wünschte mich weit weg. Eltern zu haben war mir damals furchtbar peinlich und dann noch den Urlaub mit ihnen verbringen zu müssen- oberpeinlich! Mit 13! Da hat man keine Lust auf Eltern. Und keine Lust auf Plateaus.

Verdammt, ich habe jetzt auch keine Lust auf Plateaus. Dieses ist das bisher längste und ich frage mich, ob ich einen kritischen Abnehmpunkt erreicht haben. In meinem uralten Brigitte-Diät-Buch aus den 70er Jahren steht, dass man sich bei 150 Pfund darauf einstellten solle, dass das Gewicht bis zu 4 Wochen stagniere. VIER WOCHEN.

Ich wiege 150 Pfund und ich stagniere. Schade, dass die Brigitte mir nicht erzählt, warum das so sein soll. Eine Erklärung wie „Umbauarbeiten“ oder besser „Bodyforming“ oder „Erholungsphase vor Massenkiloverlust auf einem Schlag“ wäre hilfreich.

Nun ja. Jammern hilft leider nicht. Also muss etwas passieren. Ich habe mich für noch mehr Sport entschieden. Genau genommen möchte ich mich schreddern, weshalb ich mir die DVD 30-Tage Shred mit Jillian Michaels bestellt habe. Ich weiß jetzt schon, dass sich das kilomäßig überhaupt nicht auszahlen wird, aber das ist eigentlich ja auch egal.

Im Grunde will ich krasse Muskelkater. Scheint eine masochistische Veranlagung zu sein. Muskelkater = Belohnung. Oder zumindest ein Trost: „Toll, ich wiege das gleiche wie die letzten 3 Wochen. Aber ich kann kaum ohne Schmerz auf die Waage steigen! Yeaaha!“

Ich frage mich gerade, ob man auch am Gehirn abnehmen kann…

Schei* drauf, es ist doch bei weitem cooler über Muskelkater zu jammern als über eine stagnierende Abnahme!

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Sturmtief Katja

Diese Woche hat kein gutes Karma. Mein Job hat mich Nerven gekostet und kostet mich bestimmt noch weitere. Das Plateau verschwindet nicht und ich merke, dass ich hungriger bin als in allen Abnehmwochen zuvor.

Ich habe heute frei – der lang ersehnte Ausgleichstag zu meinen diversen „Ausflügen“ in den Süden. Der beste Mann und ich wollten heute eigentlich Schwimmen gehen. Das hat mich die Tage noch zusätzlich leicht gestresst, weil ich nämlich keinen Badeanzug mehr besitze, der mir passt. Der letzte, den ich trug, ist Größe 46 und sieht hochgradig lächerlich an mir aus.

Also stöberte ich fast täglich nach Feierabend in diversen Geschäften. Was nicht einfach war, weil nach Feierabend so um 19 Uhr bedeutete und von entspannter Shopping-Atmospähre ist da weder bei mir noch bei VerkäuferInnen irgendwas zu spüren. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen gibt es auch immer ALLE Größen – außer meiner. Das war immer so und scheint so zu bleiben. Mein Frustlevel stieg von Tag zu Tag, auch weil ich nun – trotz über 40 kg Abnahme – immer noch in kein Größenschema zu passen scheine. Ich trage jetzt BH-Größe 80 D und die gibt es nicht in den Geschäften – weder bei Badeanzügen noch bei BHs, es gibt alles bis 80 C und dann 85 D. Tatsächlich bräuchte ich aber sogar 75 D oder 75 E. Ich erinnere mich, dass das schon in meinen jungen Jahren ein Problem war (da hatte ich 70 bzw. 75 D), was dazu führte, dass ich die einzige weit und breit war, die teure Lingerie-Marken trug. Man kann sich die Begeisterung meiner Eltern vorstellen, 100 DM-BHs für die 16-jährige Tochter zu kaufen…

Das Problem ist geblieben. Bis gestern war ich also ohne Badeanzug und ausgerechnet gestern konnte ich auch erst spät Feierabend machen, aber ich habe es immerhin noch zu Karstadt Sports geschafft. Und siehe da, die hatten gleich am Eingang haufenweise reduzierte Bademode. Das Drama war natürlich das gleiche wie zuvor. Ab 42 gab es D-Cup. 42 schlackert aber an mir. Und wenn der Badeanzug nass wird, sieht es noch schlimmer aus. Schließlich fand ich einen in 40 C und der passte dann auch obenrum, ist mir untenrum aber eigentlich zu weit. Das hat mich so geärgert, weil das Schei**teil fast 40 Euro – schon reduziert! – kosten sollte. Wie lange trage ich das denn? Ich hätte es lieber knapper gekauft und dann schrumpfe ich da schon noch rein.

Apropos schrumpfen! Ich im Badeanzug im Spiegel im Lichte der Umkleidekabine!

Kreisch! HEUL!!!

Ich sehe schlimm aus. Meine Beine! Besonders die Oberschenkel. Schrecklich. Fett und wabbelig. Trotz Sport. Ich habe mir bei diesem Anblick tatsächlich gewünscht, es gäbe diese Ganzkörperbadeanzüge auch in unserer Kultur. Besonders frustriert hat mich, dass ich mit gut 15 kg mehr fast dreimal die Woche schwimmen ging und mich dabei ganz ok fand. Bin ich jetzt kritischer oder ist das der Schlabbereffekt der Haut und die Irgendwie-Verteilung von Fett bei der Abnahme?

Wie auch immer. Ich hatte meinen Badeanzug, optisch nicht das gruseligste Teil, aber nah dran (wenigstens keine Rüschen oder Puschel), überwiegend schwarz und zumindest ansatzweise passend. Aber 40 Euro. Für einen hässlichen Fetzen Stoff. Was ich übersehen hatte und mich dann doch etwas getröstet hat, das Ding war nochmal um 50% reduziert. Ich habe also nur 20 Euro gezahlt.

Leute, das hätte ich mir alles sparen können. Ratet mal, wer heute NICHT schwimmen geht!

Schuld ist die Bereitschaft meines Mannes*. Die hat ihn heute Nacht aus dem Bett geklingelt, er musste ausrücken und war erst gegen halb vier wieder zuhause. Da konnte er dann auch nicht gleich wieder schlafen und war noch eine Weile wach. Die Bereitschaft endete zwar heute um 11 Uhr, aber der arme Kerl ist total kaputt und hat jetzt nicht so die Lust auf Schwimmen. Kann ich verstehen.

Nun habe ich einen freien Tag, einen müden Mann und einen hässlichen Badeanzug, in dem ich wie ein geschrumpelter, mit Fett gefüllter Ballon aussehe.

Wenigstens ist der Sturm, der heute Nacht tobte vorüber. Die Sonne scheint und die Woche ist fast zu Ende. Das lässt ja hoffen.

*er arbeitet nicht mit Menschen, sondern mit Rechnern. Die haben auch ab und an Probleme.

 

Papperlateau

Momentan plateauniere ich. Bedeutet, dass mein Gewicht – wieder mal – seit MONATEN WOCHEN 11 Tagen minimale Ausschläge anzeigt, meist nach oben. Es bewegt sich nicht so richtig in die angestrebte Richtung. Also nach unten. Laut einer meiner zahlreichen Gewichtsapps sollte ich am 9. März 64 kg wiegen. Ahahahahaha! Das wird sportlich! Oder blutig, wenn ich mir den nutzlosen linken Arm abhacke. Oder den Kopf. Aber der wiegt wahrscheinlich keine 11 kg. Wobei, mein GEHIRN!! -Ha, allein das müsste ja schon TONNEN wiegen. Jedenfalls fühlt es sich momentan so an. Seufz.

Ich kann mir schon denken, was mir das Plateau beschert. Das schlimmste Übel meiner Tätigkeit nämlich. MENSCHEN! Schlimmer, Mitarbeitermenschen! Menschen = Rumgenerve = Stress = erhöhter Cortisolspiegel = Plateau! Das muss es sein!

Ich mag ja meinen Job ganz gerne, aber das Personalgedöhns macht mich echt noch fertig. Ist der eine zufrieden gestellt, kommt der nächste an und jammert. Der dritte flippt plötzlich aus und der vierte will irgendwas. Im Zweifel Geld. Und ich soll entscheiden. Denn ich bin die Chefin.

Manchmal fühle ich mich aber eher wie die Mami von einem ganzen Haufen verhaltensauffälliger Kinder.

Dabei ist das Verwaltungspersonal noch einigermaßen pragmatisch und handelt auch – bis auf ein paar Ausnahmen – rational und logisch (also für mich nachvollziehbar). Aber schauen wir in die Wissenschaft! Dozentinnen und Dozenten, Doktoren, Professoren! Ich habe auch mit diesem Klientel zu tun.

Promotionen bewirken z.B. bei vielen Menschen eine interessante Namenserweiterung. Wir haben im Laufe der Zeit eine auffällige Korrelation zwischen Dr.-Titel und dem plötzlichen Auftauchen von Mittelnamen festgestellt. Aus einem Dr. Franz Meier wird also plötzlich ein Dr. F. P. Meier. Mehr Namen = Wichtiger! Und es wirkt auch viel würdevoller und wohlklingender. Bedeutende Menschen haben immer Mittelnamen! JFK, JK Rowling, sogar Donald Trump hat ja nun auch ein J. DJ Trump sozusagen.

Ist es noch relativ unproblematisch, den Mittelnamen zu vergessen, hat es dramatische Folgen, wenn man den Titel versehentlich weglässt! Nicht auszudenken, auf was für einen gefährlichen Krieg um Buchstaben  man sich da einlässt!

Frau Andermann schreibt an Frau Dr. Zett eine E-Mail und begeht den unverzeihlichen Fehler, sie mit Frau Zett anzusprechen. Reaktion: Sehr geehrte Frau Dermann, wenn Sie die Unverschämtheit besitzen, zwei Buchstaben weglassen, mache ich das jetzt auch!

Kein Witz. So passiert. Es ist wirklich wie im Kindergarten.

Eine Berufung zum Professor oder zur Professorin führt übrigens unweigerlich zum völligen Überschnappen. Es geht mit diesem Titel eine gewisse bis zur Lächerlichkeit hinreichende Überheblichkeit einher.

Student: Frau xy, ich hätte da mal eine Frage!
Frau xy reagiert nicht.
Student: Frau xy?
Frau xy: Also wenn Sie mich meinen, sprechen Sie mich mit Frau Professor Doktor xy an. Sonst brauchen Sie keine Reaktion erwarten.

Wenn mir heutzutage ein junger Mensch erklärt, er möchte unbedingt etwas mit Menschen machen, dann lächle ich ihn nur an. In etwa so wie ich kleine Babys anlächle, die vor sich hin brabbeln. Ich nicke freundlich und denke mir:

Ach ja. Mach du nur.
Oh, schau an. Was für eine schöne Steinwand. Ach ja, Steine sind auch ganz nett. Hmmmh. Steine…
Seufz. 

Modetratsch mit Feminismus

Nach der wirklich stressigen letzten Woche dachte ich, ich gönne mir mal (wieder) eine Shopping-Tour. Leute, ich werde noch bekloppt. Gestern habe ich doch tatsächlich mein erstes Oberteil in Größe 36, Moment: GRÖSSE SECHSUNDREISSIG, gekauft. Eine zarte Bluse von Esprit.

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Das kann natürlich alles gar nicht stimmen. Ich bin obenrum eine 42. Vielleicht auch 44. Und für die High Labels existiere ich noch nicht einmal. Und ganz eigentlich muss ich auch erwähnen, dass ich mehrere Oberteile erworben habe und da war tatsächlich alles dabei. Von 36 über 38, S, M, L und XL bis 44 und sogar 46 (das Oberteil unter der Espritbluse, es ist von H+M. Bei denen passen mir dafür hervorragend Röcke in Größe 36). Verrückt oder? Ich kaufe mittlerweile nicht mehr nach Größe, sondern nach Hochhalten und Gucken, ob’s passen könnte. Dann wird es anprobiert. Und mittlerweile liege ich ganz gut. Das spricht für die gestiegene Körperwahrnehmung.

Abgesehen davon wollte ich eigentlich ein, zwei Kleider kaufen. Eins hab ich dann auch gekauft, aber ich weiß nicht, ob ich dafür schon mutig genug bin. Ich habe aber noch Zeit, es ist ziemlich ärmellos und tief ausgeschnitten.

Ich kaufe ja, wie schon oft erwähnt, fast nur Second Hand. Es lohnt sich nicht nur finanziell, sondern ist auch für mich als wiedergeborenes Fashion-Victim und immer noch abnehmende Person nachhaltiger, als mir dauern neue Sachen zu kaufen. Und dazu kommt, dass man auch immer gucken kann, was gerade im Trend liegt (aber noch nicht in den normalen Shops zu haben ist) und zugreifen. Dann hat man quasi ein Unikat, das modisch sogar fast zu up to date sein kann. Z.B. hatte ich einen pinkfarbenen 80er-Jahre Blazer an. Beides – Pink und Eighties – 2017 schwer angesagt. Aber auch dafür war ich nicht mutig genug.

Mode hat mir eigentlich schon immer Spaß gemacht. Aber in meiner Hoch-Dick-Zeit habe ich mich außer an Schwarz an fast nichts rangetraut – man sieht es an den Vorher-Bildern. Aus mir nicht verständlichen Gründen ist Mode für Dicke auch zu 99% trutschig und altbacken. Da könnte noch so viel getan werden. Ich möchte wetten, die Mehrheit der Dicken kauft – so wie ich es auch gemacht habe – bei Bonprix, Baur oder, wenn man mehr Geld ausgeben kann, bei Ulla Popken. Letztere ist irgendwie spezialisiert auf Oma-Schnitte und -Muster. Welche dicke Person steht wohl auf Glitzer, Pailletten oder auffälligem Print auf Oberteilen? Tolle, vielleicht sogar ökologische Kleidungsstücke von kleinen Designern, wie man sie z.B. bei Dawanda findet, sind für jede dicke Frau völlig außer Reichweite.

Meinen ganzen früheren Frust habe ich im Pinkstinks-Blog *als Kommentar (erdstueck) zusammengefasst, kurz bevor ich FLÜ** für mich entdeckt habe. In dem Artikel ging es um feministische und nachhaltige Mode. Wie ich dort schrieb:

Mir überlegen zu können, wo ich nachhaltige und feministische Mode einkaufen könnte, erscheint mir so fern wie die Frage ob ich mir lieber ein Haus an der Alster oder in Blankenese kaufen sollte.

Jetzt habe ich das Luxusproblem, mir aussuchen zu können, wo ich kaufe.

Und was mache ich? Ich bin meinem Second Hand Laden um die Ecke treu geblieben. Ich geiziges Gewohnheitstier.

*Apropos Pinkstinks: Ich finde Stevie und Pinkstinks super! Ein Blick rüber auf deren Aktionen und den Blog lohnt sich!
**FLÜ = Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann

Größe 40

Ich bin ziemlich genervt, weil ich immer noch krank bin und nicht viel machen kann. Ganz besonders fehlt mir die Bewegung und sportliche Betätigung. Ich werde sehr schnell sehr ungeduldig. Und es hat die Lage nicht verbessert, dass ich gestern quasi den ganzen Tag die Amtseinführung von Trump geguckt habe. Meine Laune ist momentan wirklich nicht die beste.

Egal. Ein bisschen bewegt habe ich mich heute doch und zwar von der Couch zum Kleiderschrank. Ich bin heute morgen schon mit dem Gefühl aufgewacht, dass ich irgendwie leichter bin und mich schlanker anfühle. Das liest sich vermutlich bekloppt und ist es wahrscheinlich auch, aber meist trügt mich das Gefühl nicht (insbesondere nicht, wenn es genau umgekehrt ist…). Jedenfalls hatte ich vor ein paar Tagen auf gut Glück zwei Hosen Größe 40 gekauft. Heute habe ich sie dann anprobiert und – oh Freude – sie haben gepasst! Jedenfalls am Bund. Anscheinend wird aber nun die Länge zum Problem. Nicht dass ich eine Riesin wäre, und eigentlich sind Hochwasserhosen, über die man sich Jahrzehnte beömmelt hat, plötzlich schick, aber mir gefallen sie nicht. Macht aber nichts, denn ich trage sie mit Stiefeln. Das ist doppelt fantastisch, denn Stiefel waren letztes Jahr um die gleiche Zeit keine Option. Außer Weitschaftstiefel, aber die habe ich mir nie angeschafft. Und nun habe ich Größe 40 und Stiefel! Zwei drei Paar! Zur Feier des Tage mit Bild:

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Wie immer bin ich auf den Bildern nur semi-gestylt… Aber eigentlich liege ich ja auch im Bett und bin krank.

Kleidergrößen sind ja so verlässlich wie löchrige Kondome und ich bin immer wieder erstaunt, dass es Online-Shops gibt, die keine Größentabellen führen. Ich frage mich, wer da bestellt und noch mehr frage ich mich, wie die Anbieter kalkulieren. Es erscheint mir wenig wirtschaftlich, wenn die Kund*innen doppelt und dreifach bestellen und viel zurück schicken.

Meine Anfangskleidergröße im Mai lag bei 56/50 (oben/unten). Jetzt habe ich (weitestgehend) 44/40. Ich habe einen Size-Gap und bleibe ihm anscheinend treu. Aktuell kann ich mir aber kaum vorstellen, dass ich obenrum noch an Umfang verliere. Mein Brustkorb steht ziemlich vor (ich habe einen sichtbaren Brustkorb! Und Rippen!), das sieht sehr merkwürdig aus. Rachitisch irgendwie. Nadja hat das in ihrem Buch und Blog auch erwähnt, sogar mit Fotos. Den Teil fand ich ziemlich abwegig und dachte an Einbildung. Aber jetzt sehe ich das selbst an mir – und das weit vor dem Ziel! Nun hatte ich als schlanke Frau schon ein D-Körbchen und Kleidergröße M (whatever that means). Selbst wenn ich am Busen noch abnehme, muss erst einmal der Knochenbau zurück gehen und ob das bei mir noch passiert, naja. Ich bin keine 20 mehr. Wenn ich oben rum also auf 42 komme, freut mich das schon. Unten rum ist mir die weitere Entwicklung eigentlich schon fast egal. Größe 40 ist eine Allerweltsgröße und alle (für mich interessanten) Label führen sie. Insofern muss ich nicht auf Krampf auf 36 oder 34 kommen. Zumal mir die Hosen dann wahrscheinlich in den Kniekehlen baumeln. Wie machen das all die großen super schlanken Models? Es gibt doch nicht überall Lang-Größen!

Apropos rausgedrückter Brustkorb. Meine wöchentlich Körperanalyse hat mir heute neben 100g weniger als gestern (geschenkt) auch 1% weniger Viszeralfettanteil angezeigt. Das hört sich nach Mini-Verlust an, aber prozentual liege ich jetzt bei 6% und das ist einfach nur fantastisch. Angefangen habe ich mit 12%.